Deutsche Ausgabe
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Originalausgabe
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[...] "Ich war in London und habe gemodelt und an einem wunderschönen sonnigen Samstag besuchte ich das Landhaus von Sir William Brown" beginnt Patti sehnsüchtig.

 

"Stevie Winwood war da, Eric Clapton, Ginger Baker und Jimmy Page. So weit das Auge reichte, überall umwerfende Musiker.

Ich war früher extrem schüchtern, was man wahrscheinlich nicht denken würde. irgendwann überwand ich die Schüchternheit, weil sie mir im Wege stand. Aber bis heute ist Jimmy Page die einzige Person, in deren Gegenwart ich kein Wort herausbringe. Er war der atemberaubendste Mann, den ich in meinem Leben gesehen hatte. Er muss gedacht haben, dass ich ihn nicht leiden konnte, dabei war ich einfach nur sprachlos. Jimmy Page war wie ein Gemälde. Deshalb war ich nicht in der Lage, auch nur ein einziges Wort zu sagen."

 

Doch an jenem Tag hielt sich außerdem noch ein weniger beeindruckender Bursche in jenem Landhaus auf.

 

"Auf der anderen Seite des Raumes entdeckte ich einen blassen, dünnen, dunklen Typen, der eine Zigarette rauchte. Wir starrten einander einfach nur an. Dann ging ich zu ihm rüber und bat um eine Zigarette.

Er erzählte mir, er sei gerade nach einer Tuberkulose aus dem Krankenhaus entlassen worden. Ich fragte: 'Und da rauchst du?' Er erzählte mir, gerade als er einen Hit gelandet hatte, habe er plötzlich Blut gehustet. Er erzählte von seinen Eltern - seine Mutter war Schwedin und sein Vater Grieche. Ich hatte keine Ahnung, wer er war."

 

Patti war mit dem Sänger Berry Ryan zusammen, der mit seinem Zwillingsbruder Paul in einer Gruppe spielte, und Paul wiederum war einer der besten Freunde von Cat Stevens.

 

"Eines Abends kam ich mit Barry nach Hause und da war der dunkle Typ, den ich auf der Party gesehen hatte und spielte Gitarre mit Paul - und er lächelte. Er kam immer öfter zu uns und jedes Mal flirtete er, aber Barry bekam nichts davon mit.

Dann gingen wir eines Tages alle zusammen in einen Vergnügungspark.

Ich habe Höhenangst und da gab es so ein Ding mit zwei Gondeln, die hoch- und runterfuhren und sich oben dann immer im Kreis drehten. Ich war noch nie Achterbahn gefahren. Niemand wollte mit Stephen (seine Freunde nannten ihn niemals Cat) fahren, aber als er fragte: 'Wer fährt denn mit mir?', sagte ich: 'Ich mach's'.

Ich kam mir vor, als würde ich zum elektrischen Stuhl geführt. Die Gondel schaukelte und ich klammerte mich an ihn - ich ließ ihn nicht mehr los. Er hielt mich fest und es war das erste Mal seitdem wir ein Auge aufeinander geworfen hatten, dass es uns gelungen war, alleine zu sein. Das war völlig unglaublich. Als die Fahrt zu Ende war, hatte ich mich total in ihn verliebt und er sich in mich."

 

Das künftige Paar wusste nicht, wie sie den Zwillingen die Neuigkeit beibringen sollten, deshalb besuchte Stephen seine Freunde weiterhin zu Hause und spielte mit Paul Gitarre.

Eines Tages waren Patti und Stephen plötzlich zu zweit im Haus.

 

"Er sagte: 'Lass uns von hier verschwinden', und wir fuhren nach Hampstead Heath und verbrachten den ganzen Nachmittag zusammen. Wir ließen uns die Hügel herunter rollen und küssten uns im Gras. Das war so ein wunderschöner Sommertag in London, einfach toll.

Wir gingen in seine Wohnung, von der aus man das griechische Restaurant seines Vaters sehen konnte. Sein Schlafzimmer war rot gestrichen und darin standen einzig und allein ein Bett und ein Klavier.

Sein Vater hatte einen breiten griechischen Akzent und seine Mutter einen breiten schwedischen Akzent. Richtig bizarr.

Also sind Stephen und ich zusammen ins Bett und haben überlegt, was wir jetzt um Himmels willen tun sollten? Ich würde nicht zu Barry zurückkehren und Stephens bester Freund Paul war Barrys Zwillingsbruder. Schließlich meinte ich: 'Ich glaube, wir sollten es ihnen sagen.'

Ich rief Barry an und sagte: 'Ich kann nicht mehr mit dir zusammen sein. Ich habe jemanden kennengelernt.' Er war fix und fertig und wollte wissen, wer es war. Ich sagte einfach nur: 'Den kennst du nicht.' "

 

Patti behielt ihre eigene Wohnung, verbrachte aber die meiste Zeit in Stephens kleinem roten Zimmer. Natürlich muss ich fragen, ob er gut war im Bett.

 

"Er war großartig. Er war sehr gut gebaut. Ein bisschen dünn, aber damals mochte ich sie auch noch dünner als heute. Mir gefiel einfach alles an ihm. Er stand einfach so wahnsinnig drauf und wir blieben eine ganze Zeit lang zusammen.

Irgend jemand hatte ihm mal gesagt, dass er wie ein Kater aussähe und deshalb nannte er sich Cat und nicht Stephen Demetre Georgiou. Das war sehr clever, denn auf diese weise wusste er, wer  ihn wirklich kannte.

Wenn jemand anrief und nach Cat frragte, sagte er: 'Ja, er ist da, aber für dich ist er nicht zu sprechen, okay?'

 

Man konnte gut mit ihm reden, er war voller Mitgefühl und Leidenschaft.

Er spielte mir ständig Musik vor. Wir lagen im Bett und plötzlich stand er auf und schrieb einen Text auf. Ich lag da und hörte die ersten Töne von Songs wie 'Maybe You're Right' oder 'Wild World', die Songs, die er für mich schrieb. Er hatte eine Gitarre aber er komponierte immer am Klavier.

 

Wir haben die Mondlandung zusammen gesehen. Das war kurz vor seinem einundzwanzigsten Geburtstag, dem 21. Juli 1969, und wir lagen im Bett und sahen zu, wie die Männer auf dem Mond herumliefen."

 

Der leidenschaftliche Songwriter, der später Moslem wurde und sich Yusuf Islam nannte, war einst ein ungezogener Junge.

 

"Aus irgendeinem Grund haben viele Engländer ein Faible für Schulmädchen", erinnert sich Patti und lächelt.

"Ich arbeitete als Model und kam eines Tages im Minirock von einem Vorstellungstermin zurück. Na ja, es war wohl eher ein Minigürtel, so kurz war der. Es war ungefähr drei Uhr nachmittags und ich schätze, Stephen muss gerade an einer Schule nach Schulschluss vorbeigefahren sein. Er meinte: 'Komm mit, ich will dir was kaufen.'

Wir fuhren zu Marks & Spencer, einem Kaufhaus im Westend, und gingen in die Abteilung für Schuluniformen. Stephen erklärte der Verkäuferin: 'Ich muss diesem kleinen Mädchen hier eine Schuluniform kaufen. Sie ist die Tochter eines Freundes, können Sie uns bitte helfen?' 

Die Frau war sehr aufdringlich, mittleren Alters, großmütterlich. Da stand dieser einundzwanzigjährige Grieche mit diesem - keine Ahnung, wie alt ich aussah - kleinen Mädchen.

Ich war wirklich flachbrüstig und ein Strich in der Landschaft, eher wie ein Junge. Ich ging angeblich in die zehnte oder elfte Klasse, muss aber ausgesehen haben wie elf.

 

Jedes Mal, wenn die Frau ein weiteres Teil der Uniform holen ging, sagte er: 'Ich kann's nicht abwarten, dir den Rock hochzuschieben und dich auf der Motorhaube flachzulegen, vielleicht sogar vorher schon - im Fahrstuhl.'

Er kaufte mir eine weiße Bluse und einen blaugrauen Faltenrock, einen blauen Pullover und blaue Kniestrümpfe. Dann nahmen wir auch noch abgerundete Mädchenschuhe, einen kleinen Hut und einen Schulranzen mit."

 

Ich gestehe Patti, dass ich erstaunt bin, wie weit er den Spaß trieb.

 

"Oh ja, das volle Programm von vorne bis hinten, Baby: Unterwäsche, kleine Mädchenhemden, kleine weiße Höschen - ganz vorschriftsmäßig.

Dann sagte er, ich solle zur nächsten Ecke gehen. Er meinte: 'Ich hole den Wagen und du stellst dich an die Ecke und wartest auf mich. Wenn du mich heranfahren siehst, tust du so, als würdest du mich nicht kennen. Geh einfach nur die Straße entlang und ich folge dir. Dann entscheidest du, wann du einsteigst.'

Ich wollte eigentlich sofort in den Wagen springen, aber ich beschloss, ihn vorher noch ein bisschen wahnsinnig zu machen. Ich muss drei Straßenecken weit gegangen sein, durch diese ganzen krummen Gassen hindurch. Dann dirigierte er mich in eine Seitenstraße in der Nähe des Leicester Square, wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht. Es war ungefährt sechs Uhr abends, Dämmerlicht, und ich hob meinen Schulmädchenrock und zog mein kleines weißes Höschen runter und wir trieben es. Auf seiner Motorhaube..."

 

Patti hält nachdenklich inne: "Stell dir das mal vor. Manchmal hab ich ihn auch alles ausziehen lassen. Und weil ich die Schuluniform nicht zu Konzerten oder in die Clubs anziehen konnte, trug ich nur die Unterwäsche. Es gefiel ihm, wenn ich die weißen Höschen anzog. Und mir auch."

 

Nach einem Jahr der frivolen Freuden wurde Patti von Unruhe ergriffen.

 

"Ja, es versickerte einfach irgendwie, wenn man so will. Ich erinnere mich, dass wir in meiner Wohnung waren, Trips geschmissen hatten und 'Julia und die Geister' sahen. Stephen war ein wunderbarer Künstler und er zeichnete meine Füße.

Da war irgendwas an der Art, wie er mit meinen Füßen umging - da lag so viel Bewunderung drin und das hat mich fertig gemacht. Ich merkte, dass er sich ernsthaft in mich verliebte und ich hatte das Gefühl, als könnte ich ihm nicht geben, was er brauchte. Ich hatte das Gefühl, in der Falle zu sitzen - und ich war auf einem Trip. Wenn man auf einem Trip ist und plötzlich das Gefühl hat, in der Falle zu sitzen, dann ist dieses Gefühl viel stärker als sonst.

Als er da zu meinen Füßen saß, fiel plötzlich die Klappe. Das war, wie bei 'Die Körperfresser' kommen. Ich kapselte mich ab und er spürte, dass ich kälter wurde. Er meinte: 'Komm, wir gehen nach Hause.'

Ich sagte: 'Ich bin schon zu Hause', und er ging alleine."

 

Nachdem seine Liebesbeziehung in die Brüche gegangen war, schreib Stephen das traurige "Lady D'Arbanville".

 

"Als ich es das erste Mal hörte, musste ich weinen, weil ich da erst begriff, dass es wirklich vorbei war. Eine Zeit lang sah ich ihn hin und wieder, dann flog ich 1972 zurück nach New York, um meine Eltern zu besuchen. Ich erinnere mich, dass mir Stephen eine Postkarte aus Paris schickte, auf der stand: 'Hier bin ich in Gay Paree', und in Klammern dahinter hatte er geschrieben: 'Die Betonung liegt auf Gay'."

 

Es kam später in Los Angeles zu einer weiteren Begegnung zwischen Patti und ihrer empfindsamen Flamme.

 

"Ich war drei Jahre in Europa, also muss es 1975 gewesen sein. Ich stand mit ein paar Freunden in Dan Tanas Restaurant und da war so ein Typ neben mir - groß, dünn, schwarzes lockiges Haar. Er trug eine Sonnenbrille und ich hatte keine Ahnung, wer er war. Das war drei Jahre später und ihn hätte ich am allerwenigsten dort erwartet."

 

Stephen war gerade auf Tournee und unterwegs nach Hawaii.

 

"Er fragte: 'Wieso kommst du nicht mit? Wie in alten Zeiten?'

Also fuhren wir nach Hawaii und trafen dort Leute, die auf Krishna standen. Wir besuchten den Tempel und sie kochten unglaublich tolles Essen für uns. Stephen redete stundenlang mit ihnen und sie schenkten uns kleine Holzperlen, die er den Rest der Tournee trug."

 

Ich fragte Patti, ob sie überrascht war, als Stephen zum Islam konvertierte und aufhörte, seine wunderschönen Songs zu spielen.

 

"Oh ja, ich war platt. Ganz besonders, weil ich wusste, wie sehr er die Musik liebte. Aber als ich mit ihm zusammen war, hatte er immer etwas gesucht - war immer auf der Suche gewesen. Wir ernährten uns vegetarisch, er war Buddhist und wollte, dass ich auch Buddhistin würde. Dabei war er am Anfang ein griechisch-orthodoxer Katholik, um Himmels willen. Hallo?"

 

Vor nicht allzu langer Zeit begegnete Patti Yusuf Islam erneut.

 

"Ich war in eine deutsche Talkshow eingeladen. Sie hatten sich einen Vorwand ausgedacht und ich sollte irgendetwas promoten. Dann wollten sie Stephen vor laufender Kamera mit mir überraschen, aber wir hatten Wind davon bekommen.

Ich sagte: 'Das kann ich nicht machen aber ich würde ihn gerne sehen'. Und er meinte: 'Das kann ich nicht machen aber ich würde sie gerne sehen'.

Er kam mit einem ganzen Trupp Männer ins Studio und ich war mit meinem Mann Terry da. Stephen, äh, Yusuf sagte: 'Ich kann nicht mit dir reden, ohne dass dein Ehemann mit uns im Zimmer ist.'

Er war verheiratet und hatte Kinder und das wäre nicht anständig gewesen. Also setzten wir uns und plauderten ein bisschen und Terry war dabei.

Er erzählte irgendeinen Kram über den Koran und dann sagte er:

'Nenn mich Saf.'

 

Ich glaube, er hat im Koran gefunden, wonach er gesucht hat und so wie ich ihn kenne, hat er sich in seinem tiefsten Inneren darauf eingelassen. Er fand einen Widerhall in seiner Seele und einmal mehr hat er sich gewandelt." [...]

 

 

Lady d'Arbanville - diese Frau gab es wirklich. Heute ist Cat Stevens allerdings nicht mehr gut auf die Dame zu sprechen. Patti d’Arbanville war gerade 18 Jahre alt, als sie ihre erste Filmrolle in einem Erotik-Streifen bekam. Viele Männer waren von der Amerikanerin hingerissen - auch der damals 20-jährige Cat Stevens. Der Liedermacher aus England verliebte sich in Patti, die beiden wurden ein Paar und schwebten im siebten Himmel. Es hätte alles so schön sein können, wäre da nicht Mick Jagger gewesen.

 

Zwei Jahre Liebeskummer

Der Sänger der Rolling Stones suchte seine "Satisfaction", seine Befriedigung, ebenfalls bei Patti d'Arbanville. Für Cat Stevens brach eine Welt zusammen. Zwei Jahre lang trauerte er seiner großen Liebe nach. Dann hatte er seinen Liebeskummer mehr oder weniger überwunden und Patti d'Arbanville war für ihn gestorben. Zumindest sang er das in dem Lied "Lady d'Arbanville", mit dem er einen seiner größten Hits landete. Die Jahre gingen ins Land, 1977 konvertierte Cat Stevens zum Islam und gab sich den Namen Yusuf. Viele Jahre hörte man dann nichts mehr von ihm.

 

Songtext einfach umgedichtet

Als er 1994 bei Thomas Gottschalk zum ersten Mal seit langem wieder ein Interview gab, war auch Patti d’Arbanville in die Show eingeladen worden. Aber Cat Stevens wollte nichts mehr von der Dame wissen. Doch damit nicht genug. 2006 dichtete er das Lied über Patti d'Arbanville sogar um: Aus dem Lied über die Verflossene wurde das Anti-Kriegslied "Angel Of War". Damit verschwand Patti d'Arbanville endgültig aus Cat Stevens' Leben.

 

[ndr.de]

 

Gottschalks geheimes Radio-Comeback

Der alte Mann und der Sound seines Lebens

 

[...] Cat Stevens singt aus dem Koran

Gottschalk hatte vorher preisgegeben, als er von seinem Treffen mit Johnny Cash am Rande eines Konzerts in München berichtete, er habe nie viel Ahnung von der Musik gehabt, wenn er zu Interviews mit Musik-Größen gegangen sei: „Ich war nie der große Musikkenner. Ich habe sie gemocht und sie haben mich gemocht.“ Das ist wieder die Gottschalk-Attitüde, die ihn so erfolgreich durchs Leben getragen hat. Fritz Egner merkte derweil an, er habe sich „wie immer akribisch vorbereitet“.

 

Gottschalk demonstrierte seine innere Unabhängigkeit. Auch gegenüber Redakteuren, wie er am Beispiel von Cat Stevens erläuterte.

„Ich habe Cat Stevens geliebt, seine Stimme und seine Musik. Seine LP „Tea for the Tillerman“ war die Zeit, wo man sich in irgendwelchen Betten rumgetrieben hat. Das war wirklich der Soundtrack meines Lebens - eben der am späten Abend.

Ich habe Cat Stevens in meiner Late-Night-Show Anfang der Neunziger gehabt, da hieß er Yusuf und ich hatte bei RTL einen Redakteur, der irgendwelche Leute auftrieb. Für diese Sendung hatte er die Frau besorgt, die Lady d’ Arbanville gewesen war.“  (Zur Erläuterung: Cat Stevens war mit ihrer eine Zeitlang liiert  und schrieb einen Song über sie.) „Eine schillernde Dame - und die wollte Cat Stevens auf keinen Fall sehen.

Da saß nun der freundliche Yusuf und ich sollte ihm keinesfalls verraten, dass nebenan Lady d‘ Arbanville sitzt. Ich hab es ihm natürlich doch gesagt. Er sagte mit seiner weichen Stimme nur: "Please." Und seine Frau schaue zu. Ich dürfe auf keinen Fall diese Frau rauslassen.

Ich habe sie nicht rausgelassen und mir hinterher großen Ärger mit der Redaktion eingehandelt. Ich bin heute noch glücklich, dass ich das getan habe, weil er so ein reizender Mensch ist.

Der hat natürlich nicht mehr singen wollen. Ich habe gesagt: Yusuf, wenn einer so eine Stimme bekommen hat  - egal von Gott oder von Allah: Warum tust du es nicht? Er hat sich dann breittreten lassen, einen Koranvers zu singen. Das war nicht das, was ich mir erwartet hatte, aber immer noch schöner als alles was Bushido je von sich gegeben hat.“ [...]

[faz.net, 28.10.2013]


Pamela Des Barres:

Patti D’Arbanville’s Writing Assignment in Portland-for my webdolls to read!

I usually woke up with my nose nestled into his right armpit, snug as a kitten, smelling his man scent, stretching into awake as we disentangled from wet dreams that were mostly real. Morning slitted through the blinds this morning though and I found myself alone, my nose nestled into nothing more than the sweet sea smelling wrinkled with love pillowcase that had at one point late last night been under my fanny making my tiny body easier for his big one to get at and into... wet dream indeed. Yum.


This morning, already different, I did smell a familiar odor, toast toasting on the other side of the big red room.

He brought the crispy browned pieces of toast over to me, dripping butter, reeking of strawberry heaven jam just like his mama used to make and still did. He went back for my tea and brought that over to me in bed as well...  this was special, this normal morning was already tingling with something that we hadn’t had before. He said I want you well fed and all tead up... I have a surprise I want your ears for.

I sat up in bed and crunched at my toast and sleepy eyed him over the rim of the hot mug of tea, he looked like he was steamimg from where I sat. My legs stretched out to meet the floor, it was cold and I thought maybe we should just snuggle back in and pick up from where we left off last night all warmed to hot in that soft cuddly bed with the perpetual wrinkled sheets, never made and always ready to jump back into. Come on, you! Up now, come listen.

I wrapped the top sheet around me toga-esque and followed him up the stairs.


The big white room had a slick and regal baby grand piano in it, a big cushy armchair that you can sink into and a bench behind the piano... the light filtered through the curtains, shafts of light on Shaftesbury Avenue, he looked at me his big brown eyes melting into mine, his mouth curled into a smile and said listen, this is for you, my love and he started to sing in his strong sugar voice... ”Now that I’ve lost everything to you, you say you want to start something new, and it’s breaking my heart your leaving, baby, I’m grieving, but if you want to leave take good care, hope you make a lot of nice friends out there , but just remember there’s a lot of bad and beware... Oh baby baby it’s a wild world."

 

Baby, I love you, he lied.

 

[misspamela.wordpress.com 2010]

 

 

 

They're hardly tunes to warm a lover's heart. The 1970 hit "Wild World," written when Cat Stevens and Patti D'Arbanville were newly an item, foretells the end of their relationship (If you want to leave/ Take good care...); "Lady D'Arbanville " pictures her dead (Though in your grave you lie/ I'll always be with you...). "I cried when he played it for me," says D'Arbanville, who met Stevens (né Steven Georgiou) in 1968, when she was an 18-year-old model in London. "I know I must have done something to hurt him."

But their on-and-off relationship was fun while it lasted. The couple had their first date the day Neil Armstrong walked on the moon, D'Arbanville remembers, and "Lady D'Arbanville" soared up the British charts while they were together. When they split in 1974, Patti wrote in her diary, "I still love him..."

She went on to make movies and become a mother—first to Jesse, 12, her son with Don Johnson, and then to three children with her current husband, New York City firefighter Terry Quinn. Now 43 and living on Long Island, she has a major role on Fox's New York Undercover. Last year, quite by chance, she ran into Stevens—who had become a Muslim fundamentalist. "Because of his religion, he communicated to me through my husband," D'Arbanville says. "But he looked happy. That's all you can wish for anyone you've loved."

 

[people.com, 13.02.1995]

 

 

 

[...] How did you meet Cat Stevens?


I remember seeing him perform 'Matthew and Son' years before we actually met. You can see the clip on Youtube and it has dated a lot. But he looked so cute in his black and white suit. He had contracted tuberculosis and I met him after he got out of the sanitarium. He was smoking cigarettes! We met at a party in a house in the English countryside owned by William Piggott Brown, who had all sorts of people there. Steven (I called him by his real name, his real surname is Georgiou) and I just started talking, and that was it. We just connected on a very deep level. It was lovely.

 


Who was at that party?


Everybody in the music industry that you would want to know was there at that party - Stevie Winwood, Ginger Baker, some of The Beatles. It was surreal. I remember listening to and idolising The Beatles when I was 13, and here I am, 16 or 17, hanging out with them.

 


It sounds like every day was a mindblowing experience!


It was! Funnily enough, I was with my friend Pamela Des Barres about 12 years ago at a birthday party for Bob Dylan at Tom Petty's house (as you do!). We were talking about the old days with George Harrison and he said to me "You're a legend''. I laughed and said "You are George Harrison and you are calling me a legend?" Fun times!

 


Have you ever considered writing an autobiography?


People tell me I should write a book, and I have been offered money over the years to write one, but I don't have the discipline and I don't feel the need to reveal intimate, sweet, lovely things that would hurt or embarass anybody in any way. My story is their story too. I don't fault anybody else for doing it, but it's just not for me.


 

Cat Stevens wrote two songs for you ('Lady Darbanville' and 'Wild World'). How does it feel to be immortalised in these songs?


 I quite like 'Wild World', but 'Lady Darbanville' is about me - dead. I found that weird. I got a lot of publicity and interview requests from that song, but it was odd, because I didn't have much to do with it, apart from supplying the name. The period when I was with Steven was a bittersweet time. I was sorry to hurt him. But he fell on his feet. He was a sweetheart. I haven't spoken to him in years. I hope he is well and happy. I hear he has a big family. That's terrific. [...]

 

[money-into-light.com, 19.09.2012]

 

Let’s talk about some of your signature songs. Shall we start with “Wild World”?

 

“Wild World” was really my parting song with my girlfriend Patti D'Arbanville. We’d had some great times together, but I started recording and she was doing her modeling and it just became like two different worlds. And because I’d had such an experience of almost falling off the planet, I knew there were a lot of dangers out there so it was kind of me talking to myself about the second career I was about to embark on and also talking to her about her career. We’d basically split at that point, and that was the ode to our parting.

 

(aus einem Interview 2019)